DIE DEUTSCHEN IN GELD-DINGEN:

NOTE MANGELHAFT.

GELD

Was haben Werke von Hermann Hesse, die Wirkungsweise eines Kernkraftwerkes und der Kalte Krieg miteinander zu tun?

Ganz einfach: All diese Dinge werden in deutschen Schulen behandelt. Was bei der Bildung deutscher Schüler hingegen kaum eine Rolle spielt, ist der Umgang mit Geld. Ob Girokonto, Aktiendepot, Inflation, Konjunkturzyklen, Geldwerte, Sachwerte oder Konsum – in kaum einer Bildungseinrichtung wird der Nachwuchs für das wahre Geld-Leben fit gemacht. Eine Entwicklung, die schlimme Folgen hat und heute in vielen Situationen des täglichen Lebens bereits sichtbar geworden sind.

Wen wundert es angesichts der schlechten Bildung von Menschen in finanziellen Angelegenheiten, dass Anlageempfehlungen von vermeintlichen Experten in zweifelhafte Geldanlage-Produkte offensichtlich in den finanziellen Ruin des Ratsuchenden und nicht zu einer Wohlstandsmehrung führen. Ob Kapitallebensversicherung oder Immobilienfonds – wenn dem Vermittler eine gute Provision winkt, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit es schnell zu einem Abschluss kommt. Kundenfragen nach Details? Rentabilitätsnachweise? Verstehen der Anlageinstrumente sowie deren Wirkungswiese? Widerworte gar? Fehlanzeige! Und dank der fehlenden Bildung in Geld-Dingen erkennen viele zudem auch die selbst den staatlichen Förder- und Sparprogrammen, wie etwa der sogenannten Riester- oder Rürup-Rente, anhaftenden Probleme nicht. Diese Voodoo-Finanzberatung und die damit einhergehende Ausnutzung der finanziellen Unerfahrenheit im Umgang mit Geld und Vermögen wird schwerwiegende Auswirkungen haben. Für den Einzelnen genauso wie für die Gesellschaft. Durch die versagenden Mechanismen des Wohlfahrtsstaates erfährt die Gesellschaft und damit auch der Einzelne eine systematisch voranschreitende Zerstörung der persönlichen Freiheit, des allgemeinen Wohlstandsniveaus, des Rechts und der Moral. Das Erodieren dieser gesellschaftlichen Grundordnung und der Bankrott des Sozialstaates macht persönliches Engagement gerade im Bereich der finanziellen Bildung zu einer Schlüsselqualifikation im Leben jedes einzelnen Menschen.

Das die Deutschen erheblichen Nachholbedarf im Bereich finanzieller Bildung haben, brachte unlängst eine Studie der Commerzbank ans Licht. Das Fazit der Untersuchung könnte klarer und präziser nicht formuliert werden: Eine Gesellschaft, in der die private Altersvorsorge und Vermögensbildung immer wichtiger wird, kann sich Dummheit in Geld-Dingen einfach nicht leisten. Denn früher oder später wird das Fehlverhalten vieler Einzelner gesamtgesellschaftlich zu spüren und vor allem zu zahlen sein. Vom einfachen Privatvermögen über mittelständische Betriebe bis hin zum Kapital einer ganzen Familiendynastie. So lange aber Schüler und Studenten als totale Analphabeten des Geldes (Hans Kühn) ins Leben entlassen werden, ist es leicht, die Menschen davon abzulenken, über das wahre Wesen des Geldes und das nahende Ende der ungedeckten Papiergeldzeit nachzudenken. Es gilt daher, unverzüglich und mit Nachdruck für eine umfassende Wissensvermittlung im Finanzbereich einzutreten und sowohl Schüler als auch Eltern mit wertvollen Informationen zu versorgen. Nur so lässt sich wohl manches wirtschaftliche Desaster in Zukunft vermeiden. Unternehmerisch wie privat. Ökonomisches Grundwissen deckt die falschen ökonomischen Lehren auf und bringt das Theoriegebäude der gemischten Wirtschaft, einer staatslästigen Mischung aus Sozialismus und Kapitalismus zum Einsturz. Aufgrund der schlichtweg nicht dauerhaft durchzuhaltenden Finanzierbarkeit dieser Mischung scheint ein Umdenken in unserer Gesellschaft zwingend notwendig. Die Erkenntnis, dass unser heutiges Wirtschaften eines Tages scheitern wird ist für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft überlebensnotwendig.

DIE ZIELE DER SCHULE DES GELDES E.V.

Die Ziele der Schule des Geldes ist Finanzielle Bildung und ein daraus resultierendes kluges Vorgehen in finanziellen Angelegenheiten, welches die Menschen zu folgenden Ergebnissen bringt:

Erwerb von ökonomischen Grundwissen

Ausstieg aus dem Hamsterrad und ein Weg aus der Knechtschaft

Gelassenheit im Umgang mit Geld

Der papiernen Geldillusion nicht zu unterliegen und sich auf das Ende der Papiergeldzeit vorzubereiten

Die Fähigkeit richtig und falsch zu unterscheiden

Vor- und Nachteile einer Finanz-Entscheidung erkennen

Erkenntnis, ob Dinge notwendig oder unnötig sind

Die Fähigkeit, Sinn und Zweck des Geld- und Wirtschaftssystem zu durchschauen

Aus gewonnenen Erkenntnissen eine Strategie ableiten

Geschickte Diplomatie und Eloquenz in Geldfragen

„…denn wir bedürfen häufig mehr des Gesamtüberblicks als der Kenntnis der Einzelheiten. Denn selbst wer volle Kenntnis besitzt, gelangt zu genauesten Ergebnissen nur, wenn er seine scharfsinnigen Beobachtungen auf einfache Grundbegriffe und Bezeichnungen zurückführen kann. Es ist ja unmöglich, das feste Gefüge der beobachteten Erscheinungen zu erkennen, wenn man nicht imstande ist, auch jede Einzelheit kurz zu bezeichnen.“ Epikur (griechischer Philosoph)
Epikur

Griechischer Philosoph

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